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Tipp der Woche: Petromanas Energy

Petromanas Energy (WKN A1CTE2)

Öl in Albanien!

Kennen Sie das mit 7,5 Milliarden Barrel größte jemals entdeckte Onshore-Ölfeld in Europa? Es handelt sich um das vom kanadischen Unternehmen Bankers Petroleum (BNK) betriebene Patos-Marinza-Erdölfeld in Albanien. Wenn Sie davon noch nichts gehört haben, ist das keine Überraschung. Denn für Albanien interessiert sich bisher niemand. Das dürfte wiederum mit der bewegten Geschichte des Landes zusammenhängen. Albanien fiel nach dem zweiten Weltkrieg an den Kommunismus. Die Sowjetunion hatte jedoch in Russland leicht erschließbare Ölvorkommen in Massen. Folglich interessierte sich in den Jahren 1945 bis 1989 kaum jemand für albanisches Öl. Doch dann, Anfang der 90er Jahre wurden als erste ausländische Ölkonzerne Shell und die französische Corparex in Albanien aktiv. Beide investierten 25 Millionen Dollar in seismische Auswertungen und trafen auf eine Ölstruktur mit potenziellen 820 Millionen Barrel. Super News, katastrophales Timing. Denn anschließend brach der Kosovo-Krieg aus und stürzte das Land ins Chaos. Öl notierte zu diesem Zeitpunkt bei nur 12 Dollar!

Glücklicherweise sind diese Tage längst Vergangenheit. Albanien ist Nato-Mitglied und strebt seit 2009 die Aufnahme in die EU an. Und was passierte mit den Ölkonzessionen, unter anderem von Shell und Corparex? Diese rissen sich Schweizer Ölingenieure unter den Nagel, die in der früheren Sowjetunion tätig waren und brachten diese in das Unternehmen Manas Petroleum ein.

George Soros an Bord!

Im Februar 2010 wurden die albanischen Ölprojekte ausgegliedert und im Rahmen eines IPOs in das kanadische Unternehmen Petromanas einbracht. Hierzu wurden 25 Millionen CAD zum Preis von 25 Cent pro Aktie platziert und anschließend 75 Millionen CAD zum Preis von 40 Cent pro Aktie. Zu den größten Investoren der 40-Cent-Platzierung zählt der Quantum Fonds von George Soros mit 72,5 Millionen Aktien und der Colombia Wanger Fonds mit 65 Millionen Aktien. Manas Petroleum hält mit 200 Millionen Aktien rund 30 Prozent der ausstehenden Aktien.

Vorreiter Bankers Petroleum!

Der zweite Albanien-Player, Bankers Petroleum, begann bereits 2006 mit der Entwicklung des Ölfeldes Patos Marinza (7,5 Milliarden Barrel) sowie dem Nachbarfeld Kucova (300 Millionen Barrel). Es zeigte sich, dass die rückständige sowjetische Bohrtechnologie der 70er Jahre nur einen Bruchteil der Erdölvorkommen Albaniens entdeckt hatte. Hinzu kommt, dass damals nur vertikal gebohrt werden konnte. Bankers Petroleum ersetzte die veraltete Technologie durch horizontales Bohren und erreichte damit eine Ver25-fachung der Förderung.

Die Ölproduktion von Bankers Petroleum stieg von unter 2.000 Barrel in 2005 auf aktuell 13.000 Barrel pro Tag. Wer die Aktie nach dem Lehman-Crash gegen Ende 2008 kaufte, konnte ein Vermögen erzielen: Vom Tief bei 40 Kanadischen Cent explodierte der Kurs binnen 14 Monaten auf knapp 10 Kanadische Dollar. Das entspricht einem Anstieg von mehr als 2.000 Prozent!

 

Weltklasse-Potenzial!

Schauen wir uns an, was man für den aktuellen Börsenwert von 60 Millionen CAD als Anleger bekommt: Die Explorationsfläche von Petromanas ist mit einer Fläche von 1,7 Millionen Hektar (7.625 Quadratkilometer) rund sechs Mal so groß als die Blocks von Bankers Petroleum. Wie auf der Landkarte zu sehen ist, umkreisen die Blocks 2 & 3 neun existierende Ölfelder, darunter das größte Onshore-Ölfeld Europas, Patos-Marinza.

Laut einer früheren Schätzung des Öl-Instituts Gustavson Associates könnten in den Ölfeldern  von Petromanas gigantische 24,8 Milliarden Barrel Öl schlummern. Beim aktuellen Preis für das europäische Brent-Öl entspricht das einem Wert von 2,6 Billionen US-Dollar.

Besonders brisant: Auf Block 2 wurde in 2001 eine Probebohrung von Occidental Petroleum durchgeführt. Man stieß auf eine ölführende Schicht über 600 Meter und förderte sofort 400 Barrel Öl pro Tag. Nachdem es zu technischen Schwierigkeiten durch verstopfte Leitungen kam, wurde der Test abgebrochen. Dennoch war die Testbohrung höchst aufschlussreich: Zum einen wurde der geologische Beweis für eine großes Ölvorkommen geliefert, und noch besser: es sprudelte hochqualitatives Leichtöl aus dem Bohrloch, das sich auch zu Marktpreisen verkaufen lässt.

 

Aktuelle Entwicklung: Bohrstart + Joint-Venture!

Am 21. Dezember 2011 meldete Petromanas die Beschaffung eines Bohrturms von KCA Deutag, einem der weltweit führenden Bohrdienstleister. Der Auftrag hat ein Volumen von 14 Millionen Dollar und gilt für 270 Tage mit Option auf weitere 180 Tage. Der Bohrturm wird im ersten Quartal 2012 mobilisiert.

CEO Glenn McNamara: „Die Beschaffung eines Bohrturms eines weltweit anerkannten Industrieführers wie KCA Deutag ist ein wichtiger Meilenstein für die Einleitung unseres 2012 geplanten Bohrprogramms. Wir sind überzeugt, dass dieser Bohrturm uns alle drei Bohrungen ermöglichen wird, die für das nächste Jahr geplant sind, ohne die Kosten für die Mobilisierung eines zweiten Bohrturms in Kauf nehmen zu müssen.“

„Zudem machen wir Fortschritte für eine ganze Reihe von Aktivitäten, um mehrere Bohrungen in 2012 zu tätigen – einschließlich der Genehmigung und Beschaffung weiterer, in Verbindung stehender Produkte und Services. Wir schätzen die enorme Unterstützung der albanischen Regierung, die uns entgegengebracht wurde.“

Petromanas hat den Bohrturm „T-46“ gewählt, ein „heavy land rig“, mit 2.000 PS und einer möglichen Bohrtiefe von circa 7.000 Metern. Der Bohrturm war zuvor in Westeuropa im Einsatz und bewies hervorragende Zuverlässigkeit.

Die erste Bohrung auf Block A, Jubani-1, ist für das erste Quartal 2012 geplant. Die Zieltiefe beträgt 1.200 Meter. Bis zum Test nimmt die Bohrung 50-70 Tage in Anspruch und kostet 5 bis 6 Millionen Dollar.

Die zweite Bohrung findet auf Block 2 – unweit des Ölfeldes Patos-Marinza - statt und ist für das zweite Quartal 2012 geplant. Die Zieltiefe liegt bei 5.200 Meter und nimmt 150 bis 180 Tage in Anspruch. Die Kosten belaufen sich auf 22 bis 25 Millionen Dollar.

Die dritte Bohrung findet auf Block D statt und ist im vierten Quartal 2012 geplant. Die Zieltiefe liegt bei 3.500 Meter und nimmt 140 bis 165 Tage in Anspruch. Kosten: 15 bis 18 Millionen Dollar.

 

Joint-Venture:

Petromanas informiert darüber, dass die Ausschreibung geschlossen wurde und das Management die eingereichten Angebote überprüft hat. Verhandlungen mit potenziellen Partnern dauern nach wie vor an, mit dem Ziel, ein definitives Joint-Venture unter Dach und Fach zu bringen.

Fazit:

Auf Sicht von 2-3 Jahren ist die Aktie von Petromanas ein möglicher Kursvervielfacher mit einem aktuell äußerst günstigen Chance/Risiko-Verhältnis. Zum Empfehlungskurs von 9,5 Kanadischen Cent notiert der Kurs von Petromanas sogar unter dem Cash-Bestand von 10 Cent pro Aktie: Mit anderen Worten: Sämtliche Ölprojekte in Albanien bekommt man als Anleger auf dem aktuellen Niveau quasi „geschenkt“. Hinzu kommt, dass die Aussicht auf ein baldiges Joint-Venture in Albanien weiterhin besteht. Verhält sich der Markt in 2012 halbwegs rational, dürfte der Kurs im Vorfeld der Bohrungen bereits kräftig zulegen.


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Wichtiger Hinweis §34 WPHG: Der Autor/die Autoren halten Long-Positionen in Petromanas. Bitte beachten Sie unbedingt unseren Risikodisclaimer. Investitionen in Smallcap-Explorationsunternehmen beinhalten hohe Risiken bis zum Totalverlust.